Burg Botenlauben

Burg Botenlauben

Burg Botenlauben

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Burg Botenlauben

Burg Botenlauben

Anno 1206 wird die Burg erstmals urkundlich erwähnt. Berühmtester Bewohner war der Minnesänger, Kreuzfahrer und  Klostergründer Otto von Botenlauben. Der Henneberger Graf zog 1197 mit dem Kreuzzug Heinrich VI. ins hl. Land und heiratet dort Beatrix v.  Courtenay, die Erbtochter des Grafen von Edessa. 1220 Übersiedelt das Paar in die ererbte Burg Botenlauben. Der umfangreiche Besitz in Palästina wird an den Deutschen Orden verkauft. Mit dem Erlös baut Otto  I. Botenlauben zu einer staufischen Schauburg von beachtlicher Grösse aus.

1234 verkauft er Burg Botenlauben an das  Hochstift Würzburg um mit dem Erlös das von ihm gegründete Kloster Frauenroth finanziell abzusichern. (Schleiersage) 1244 stirbt Graf Otto, wenig später wird auch Beatrix als Witwe bezeichnet. In der Klosterkirche Frauenroth sind sie begraben. Ihre Grabplatten gehören zu den bedeutendsten Skulpturen des 13. Jahrhunderts in Deutschland. Die Minnelieder des Botenlaubers sind im Codex Manesse, der Weingartener  Liederhandschrift und in den Carmina Burana überliefert.

1525 im Bauerkrieg erstürmt der €ž”Auraer Haufen” die Burg und setzt ihr den “roten Hahn” aufs Dach. (Sage vom Burgkoch) Sie wird danach nie wieder ganz aufgebaut.

Burg Botenlauben